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May & Co. plant Hotel mit 250 Zimmern am Kölner Dom für 2030

Direkt am Kölner Dom entsteht bis Mitte 2030 ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Der Hamburger Betreiber May & Co. hat das 1974 errichtete Gebäude an der Dompropst-Ketzer-Straße 1 bis 9 erworben, will die beiden Untergeschosse erhalten und die oberirdischen Geschosse durch einen Neubau mit rund 13.200 Quadratmetern Bruttogrundfläche ersetzen. Angestrebt wird eine LEED-Gold-Zertifizierung.

Von Annika Feldhaus, Redaktion Die Immolage: Markt, Regeln, Projekte, Finanzierung, Köpfe der Immobilienwirtschaft

In unmittelbarer Nachbarschaft des Kölner Doms plant der Hamburger Hotelbetreiber May & Co. ein Haus mit rund 250 Zimmern. Das Projekt an der Dompropst-Ketzer-Straße 1 bis 9 soll Mitte 2030 fertig sein, wie Tageskarte am 13. Oktober 2026 berichtet. Das Grundstück misst rund 1.600 Quadratmeter; darauf steht ein 1974 errichtetes Gebäude mit etwa 8.000 Quadratmetern oberirdischer Fläche.

Die Planung sieht vor, die beiden Untergeschosse des Bestands zu erhalten und die oberirdischen Geschosse durch einen Neubau zu ersetzen. Die geplante Bruttogrundfläche liegt bei rund 13.200 Quadratmetern, dazu kommen etwa 40 Tiefgaragenstellplätze. Angestrebt wird eine Zertifizierung nach LEED Gold. „Durch den geplanten Erhalt der Untergeschosse wollen wir möglichst schonend mit der historischen Bausubstanz umgehen“, sagt Andreas Gladisch von May & Co. Das Haus soll als Refined-Lifestyle-Hotel positioniert werden. JLL hat den Verkauf vermittelt, Loschelder beriet die Verkäuferseite rechtlich, Arnecke Sibeth Dabelstein die Käuferseite, Novia Consulting übernahm die technische Prüfung.

Das Projekt fällt in einen Markt, in dem Markenhotels nach dem Horwath-Kettenbericht 45,5 Prozent der deutschen Hotelzimmer stellen und die Pipeline in den Großstädten weiter gefüllt ist; Köln gehört mit Dom, Messe und Medien zu den Standorten mit stabiler Auslastung.

Was das für die Immobilienwirtschaft heißt

Der Fall zeigt die Rechnung, mit der innerstädtische Hotelprojekte derzeit funktionieren: Erwerb eines Bestandsgebäudes aus den 1970ern in bester Lage, Erhalt der teuren Tiefgeschosse, Neubau darüber mit höherer Ausnutzung und Nachhaltigkeitszertifikat für die Finanzierung. Wer ähnliche Objekte hält, sollte prüfen, ob die Statik der Untergeschosse einen Aufbau trägt; das spart Abbruch, Aushub und Zeit. Vier Jahre bis zur Fertigstellung sind in Köln realistisch, nicht lang; die Genehmigung ist in der Domumgebung der kritische Pfad.

Quelle

Laut Die Immolage

„Direkt am Kölner Dom entsteht bis Mitte 2030 ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Der Hamburger Betreiber May & Co. hat das 1974 errichtete Gebäude an der Dompropst-Ketzer-Straße 1 bis 9 erworben, will die beiden Untergeschosse erhalten und die oberirdischen Geschosse durch einen Neubau mit rund 13.200 Quadratmetern Bruttogrundfläche ersetzen. Angestrebt wird eine LEED-Gold-Zertifizierung.“

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