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Techem Atlas 2026: Heizkosten 45 Prozent über dem Stand von 2021
Mieter in Mehrfamilienhäusern haben 2025 rund 45 Prozent mehr für Heizung je Quadratmeter gezahlt als 2021. Das zeigt der Techem Atlas 2026. Die Energiepreise blieben stabil, aber der kältere Winter trieb den Verbrauch. Am teuersten heizte das Saarland, am günstigsten Berlin.
Von Annika Feldhaus, Redaktion Die Immolage: Markt, Regeln, Projekte, Finanzierung, Köpfe der Immobilienwirtschaft

Heizen in Mehrfamilienhäusern hat 2025 je Quadratmeter rund 45 Prozent mehr gekostet als 2021. Das ist das Ergebnis des Techem Atlas für Energie, Wärme und Wasser 2026, den der Messdienstleister Techem Anfang Oktober veröffentlicht hat. Ausgewertet wurden Abrechnungsdaten aus rund 94.000 Mehrfamilienhäusern mit etwa 1,1 Millionen Wohnungen.
Die Energiepreise lagen 2025 etwa auf dem Niveau des Vorjahres, aber weiterhin rund 82 Prozent über dem Stand von 2021. Gestiegen sind die Kosten vor allem, weil die Heizperiode kälter war und mehr Energie verbraucht wurde.
Zwischen den Ländern liegen deutliche Unterschiede. Am höchsten waren die Heizkosten im Saarland mit durchschnittlich 14,50 Euro je Quadratmeter, am niedrigsten in Berlin mit 10,34 Euro. Bei den Städten reicht die Spanne von 13,34 Euro in Ravensburg bis 8,99 Euro in Bielefeld. Häuser mit Wärmepumpe hatten 2025 die niedrigsten Wärmekosten je Quadratmeter; dort sind die Kosten seit 2021 weitgehend stabil geblieben, während sie bei fossilen Heizungen deutlich stiegen.
Bei der Technik in den Kellern ist die Umstellung fast abgeschlossen: 91,4 Prozent der Messgeräte in deutschen Mehrfamilienhäusern lassen sich laut Techem aus der Ferne ablesen. Die Heizkostenverordnung verlangt das bis Ende 2026.
Was das für Immobilienprofis heißt
Für Verwalter heißt das: Die Heizkostenabrechnungen für 2025 fallen höher aus als im Vorjahr, obwohl die Preise nicht gestiegen sind. Wer Mietern die Ursache Witterung erklärt und die Vorauszahlungen rechtzeitig anpasst, vermeidet Streit über Nachzahlungen. Liegenschaften mit noch nicht fernablesbaren Zählern sollten bis Jahresende umgerüstet sein.
Quellen
- Techem via Presseportal: Der neue Techem Atlas für Energie, Wärme und Wasser 2026, kältere Witterung treibt Heizkosten trotz stabiler Energiepreise (1. Oktober 2026)presseportal.de/pm/37900/6362798Tier 2
- baulinks: Techem Atlas 2026, kältere Heizperiode treibt Heizkosten (1. Oktober 2026)baulinks.de/webplugin/2026/1478.php4Tier 4
Laut Die Immolage
„Mieter in Mehrfamilienhäusern haben 2025 rund 45 Prozent mehr für Heizung je Quadratmeter gezahlt als 2021. Das zeigt der Techem Atlas 2026. Die Energiepreise blieben stabil, aber der kältere Winter trieb den Verbrauch. Am teuersten heizte das Saarland, am günstigsten Berlin.“
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